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aktiv werden und mitreden!

Mitwirkungsmöglichkeiten für Eltern

Im Hamburger Kinderbetreuungsgesetz (KibeG) sind die Mitwirkungsrechte von Eltern in Kindertagesstätten beschrieben.
§ 24 Mitwirkungsrechte von Eltern in der Tageseinrichtung
(1) Die Einrichtungen bieten den Sorgeberechtigten der Kinder Einzelgespräche mit dem pädagogischen
Personal über den Entwicklungsstand des Kindes, seine besonderen Interessen und Fähigkeiten sowie
geplante Maßnahmen zur gezielten Förderung des Kindes an.
(2) Die Sorgeberechtigten der Kinder sollten mindestens zweimal jährlich auf Elternabenden über die
Entwicklung der Gruppe, in der ihr Kind betreut wird, informiert werden.
(3) Die Sorgeberechtigten der Kinder einer Gruppe in der Tageseinrichtung bilden eine Elternversammlung.
Jede Elternversammlung wählt für die Dauer eines Jahres eine Elternvertretung und eine Stellvertretung. In
Kindertageseinrichtungen mit mehr als drei Gruppen wird ein Elternausschuss gebildet. Er setzt sich aus den
gewählten Elternvertretungen der Gruppen zusammen.
(4) Die Elternvertretung und der Elternausschuss dienen der Zusammenarbeit zwischen Trägern, Einrichtungen
und den Sorgeberechtigten der Kinder. Sie vertreten die Interessen der Kinder und ihrer Sorgeberechtigten
gegenüber ihrer Einrichtung und deren Träger. Die Elternvertretung und der Elternausschuss werden von der
Einrichtung informiert und angehört, bevor wesentliche Entscheidungen getroffen werden. Dies gilt
insbesondere für geplante Änderungen der pädagogischen Konzeption und ihrer Umsetzung in der Arbeit in der
Tageseinrichtung, geplante Änderungen der räumlichen und sachlichen Ausstattung sowie Umfang der
personellen Besetzung.
(5) Der Elternausschuss wählt aus seiner Mitte eine Vertretung und eine Stellvertretung für den
Bezirkselternausschuss.
(6) Weitere Einzelheiten der Mitwirkung der Sorgeberechtigten können im Rahmen der
Qualitätsentwicklungsvereinbarungen festgelegt werden.
§ 25 Bezirks- und Landeselternausschuss
(1) In jedem Bezirk wird ein Bezirkselternausschuss gebildet, der sich aus den gewählten Eltern derjenigen
Tageseinrichtungen zusammensetzt, die mindestens drei Gruppen umfassen. Der Bezirkselternausschuss ist
von dem bezirklichen Jugendamt über wesentliche, die Kindertageseinrichtungen betreffende Fragen zu
informieren und zu hören. Der Bezirkselternausschuss wählt aus seiner Mitte eine Vertretung für den
Landeselternausschuss.
(2) Der Landeselternausschuss setzt sich aus den gewählten Vertretungen der Bezirkselternausschüsse
zusammen. Die für die Jugendhilfe zuständige Behörde hat den Landeselternausschuss über wesentliche die
Kindertagesstätten betreffende Angelegenheiten zu informieren und zu hören.